Austauschschüler/in für ein Jahr
Wir haben eine Austauschschülerin aus den USA und sind mega glücklich mit ihr. Leider ist das Jahr mit ihr schon bald zu Ende und wir sind am überlegen, ob wir nochmals jemanden aufnehmen sollen. Eigentlich sind alle in der Familie dafür, auch wenn eine "fremde" Person in der Wohnung da und dort etwas Kompromissbereitschaft und Anpassungsfähigkeit verlangt. Doch die vielen neuen Impulse, die so ein Familienzuwachs mit sich bringt, sind Gold wert und ich kann die Aufnahme eines Austauschschülers jeder Familie mit Kindern so zwischen 16 und 20 nur wärmstens empfehlen.MacGuffin - 5. Jun, 15:27

Das kann ich ....
Man lernt im Ausland das eigene Staatswesen kritischer zu sehen - aber auch, wo in "der Heimat" Dinge besser sind als anderswo.
Von Gästen, die nach und nach zu Familienmitgliedern werden, lernt man tolerant zu sein, fremde Kulturen zu verstehen und Andersartigkeit zu akzeptieren.
Nicht zuletzt knüpft man Kontakte zu anderen Menschen in der eigenen und fremden Nationalität: Wenn früher postuliert wurde, daß Reisen bildet gilt dies umso mehr, wenn man sich täglich für ein Jahr mit "Andersartigkeit" auseinandersetzen muß.
Und zum Schluß:
Man gewinnt "ein Kind" hinzu, denn wer kennt einen schon so gut, wie das Gastkind? Selbst die eigenen Eltern sind da "abgehängt". Wir alle haben - z.T. nach 40 Jahren (!) noch guten Kontakt zu denen, die uns im Ausland aufgenommen haben oder bei uns gewesen sind - auch das ist ein Beitrag dazu, die "Völkerverständigung" praktisch umzusetzen.
Nur Mut, man muß nicht reich sein, um jemanden bei sich aufzunehmen!
Austauschülerin aus Japan
Natürlich
Ich wünsche deiner Tochter ein erlebnis- und erfahrungsreiches Jahr in Japan und dass du mit deiner Austauschschülerin (auch aus Japan?) nur beste Erfahrungen machst. Vielleicht muss deine Austauschschülerin ja gar dich mal trösten, wenn du deine Tochter so weit von zuhause und auf sich selbst gestellt weisst... :-)