in mehrerlei Hinsicht nur bestätigen! Ich war selbst ein Jahr in USA und meine beiden Kinder ebenfalls. Außerdem hatten wir zweimal Japanerinnen für je ein Jahr bei uns.
Man lernt im Ausland das eigene Staatswesen kritischer zu sehen - aber auch, wo in "der Heimat" Dinge besser sind als anderswo.
Von Gästen, die nach und nach zu Familienmitgliedern werden, lernt man tolerant zu sein, fremde Kulturen zu verstehen und Andersartigkeit zu akzeptieren.
Nicht zuletzt knüpft man Kontakte zu anderen Menschen in der eigenen und fremden Nationalität: Wenn früher postuliert wurde, daß Reisen bildet gilt dies umso mehr, wenn man sich täglich für ein Jahr mit "Andersartigkeit" auseinandersetzen muß.
Und zum Schluß:
Man gewinnt "ein Kind" hinzu, denn wer kennt einen schon so gut, wie das Gastkind? Selbst die eigenen Eltern sind da "abgehängt". Wir alle haben - z.T. nach 40 Jahren (!) noch guten Kontakt zu denen, die uns im Ausland aufgenommen haben oder bei uns gewesen sind - auch das ist ein Beitrag dazu, die "Völkerverständigung" praktisch umzusetzen.
Nur Mut, man muß nicht reich sein, um jemanden bei sich aufzunehmen!
cassapeia - 21. Jul, 10:39
Austauschülerin aus Japan
Ich bin schon ziemlich nervös, am 24.8.2004 geht meine 18 jährige Tochter für ein Jahr als Austauschschülerin nach Japan. Am 15.8. kommt ein Mädchen mit dem wir schon seit März in brieflichen Kontakt stehen zu uns nach Wien. Wie wird es werden,wenn das 1. Heimweh kommt, darf ich sie in den Arm nehmen und trösten, wie iches mit meinen Töchtern tun würde wenn sie Kummer haben. Sie ist 18 hat keine Mutter und freut sich darüber,dass sie mich "mum" nennen darf.,all dies geht mir im Kopf herum Außerdem hoffe ich, dass es meiner Tochter in Japan gut geht.
ist es unterschiedlich, wie viel Nähe so eine Austauschschülerin braucht und auch zulässt. Unser Girl hatte zum Glück kein (oder zumindest kein zugegebenes) Heimweh, aber dennoch manchmal so ihre Tiefs, sei es in der Schule oder mit Kollegen oder auch wegen der Sprache. Da ist es halt schon wichtig, dass sie jemanden hat der zuhört, tröstet und sie auch mal in den Arm nimmt. Da wir ein sehr gutes Verhältnis mit ihr aufbauen konnten, war diese Nähe bei uns nie ein Problem. Dazu kommt, dass sie sich bei uns sehr rasch integriert fühlte und der Kulturschock für sie als Amerikanerin in der Schweiz nicht derart gross war wie er nun für deine Tochter in Japan vermutlich eher sein wird. Wobei Schock nicht der richtige Ausdruck ist, gerade das Fremde, Andersartige zwingt einem vermehrt, sich mit dem Gastland und seinen Bewohnern auseinanderzusetzen und Verständnis und Toleranz zu üben.
Ich wünsche deiner Tochter ein erlebnis- und erfahrungsreiches Jahr in Japan und dass du mit deiner Austauschschülerin (auch aus Japan?) nur beste Erfahrungen machst. Vielleicht muss deine Austauschschülerin ja gar dich mal trösten, wenn du deine Tochter so weit von zuhause und auf sich selbst gestellt weisst... :-)
Das kann ich ....
Man lernt im Ausland das eigene Staatswesen kritischer zu sehen - aber auch, wo in "der Heimat" Dinge besser sind als anderswo.
Von Gästen, die nach und nach zu Familienmitgliedern werden, lernt man tolerant zu sein, fremde Kulturen zu verstehen und Andersartigkeit zu akzeptieren.
Nicht zuletzt knüpft man Kontakte zu anderen Menschen in der eigenen und fremden Nationalität: Wenn früher postuliert wurde, daß Reisen bildet gilt dies umso mehr, wenn man sich täglich für ein Jahr mit "Andersartigkeit" auseinandersetzen muß.
Und zum Schluß:
Man gewinnt "ein Kind" hinzu, denn wer kennt einen schon so gut, wie das Gastkind? Selbst die eigenen Eltern sind da "abgehängt". Wir alle haben - z.T. nach 40 Jahren (!) noch guten Kontakt zu denen, die uns im Ausland aufgenommen haben oder bei uns gewesen sind - auch das ist ein Beitrag dazu, die "Völkerverständigung" praktisch umzusetzen.
Nur Mut, man muß nicht reich sein, um jemanden bei sich aufzunehmen!
Austauschülerin aus Japan
Natürlich
Ich wünsche deiner Tochter ein erlebnis- und erfahrungsreiches Jahr in Japan und dass du mit deiner Austauschschülerin (auch aus Japan?) nur beste Erfahrungen machst. Vielleicht muss deine Austauschschülerin ja gar dich mal trösten, wenn du deine Tochter so weit von zuhause und auf sich selbst gestellt weisst... :-)